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Hebräische Lieder und Bossa Nova 21.1.2012

Die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz nehmen ihr Publikum auf eine musikalische Weltreise durch Jahrhunderte und Länder mit. Die Reise beginnt mit Musik des Judentums - alte Königsstädte im Jemen, die früher von Juden bewohnt waren, und beschreibt die Ebenen der Berge Tabor und Gilboa. Vertonte Bibeltexte aus dem "Shir Hashirim", dem Hohelied und Lieder nach der Staatsgründung Israels von Naomi Shemer erklingen ebenfalls. Eine Hommage an die sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel aber auch in New York ansiedelten, sind die orientalisch anmutenden Lieder in Ladino.

Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, aus dem Talmud und die berühmte Prise Humor vervollständigen die erste Hälfte des Konzerts. Der zweite Konzertteil ist der lateinamerikanischen Musik und dem Chanson und Folk gewidmet. - Der Bossa Nova wurde Ende der fünfziger Jahre an der Copacabana geboren. Er ist ein "Kind" des Komponisten Antonio Carlos Jobim, der später auch sehr erfolgreich mit vielen nordamerikanischen Jazz-Musikern der "Cool Jazz Ära" zusammen arbeitete. Jobims romantische und poetische Lieder werden im original, in portugiesisch vorgetragen - ergänzt durch Entstehungsgeschichten der Lieder sowie Kultur und Leben Brasiliens der fünfziger und sechziger Jahre.

Die Musik Jacques Brels und Edith Piafs und ein musikalischer Abstecher in das 16. Jahrhundert Irlands bringen die Weltreise wieder in europäische Gefilde und schließen den Kreis.

Eintritt: 12,-- €, Schüler und Studenten 6,-- €

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