In der zurückliegenden Bezirkssynode haben sich unsere Gesandten gemeldet, so einen Pilot-Gottesdienst einmal probeweise durchzuführen.

Hier möchte ich schildern, wie es für uns, die den Gottesdienst gestaltet haben, war:

Komisch, paradox und eigentlich nicht machbar!

Vor uns saß die versammelte Gemeinde mit Mund-Nasen-Schutz. Pfarrer, Prädikatin und ich als die Lesung haltende Kirchengemeinderätin trugen den Mund-Nasen-Schutz ebenfalls zum Singen und Beten, aber für Predigt, Lesung, Fürbitten und Abkündigungen haben wir ihn abgenommen. Man hätte trotz Mikrofon von uns nur „Bartgemurmel“ gehört. Und da ist der Widerspruch: die u.U. mit Viren kontaminierten Aerosole sind die ganze Zeit unterwegs im Raum – mit verringertem Risiko durch den Mund-Nasen-Schutz, nicht nur im Moment des Singens. Dh. wir setzen uns erhöhter Gefahr einer Ansteckung aus, weil wir den Schutz nicht den kompletten Gottesdienst durch tragen können.

Unser Fazit ist, dass  Gottesdienst mit Singen unter Coronabedingungen für uns nicht durchführbar ist. Auch hatten wir Rückmeldungen aus der Gemeinde, dass sie dem Gottesdienst aus Angst vor Ansteckung durch das Singen lieber fernbleiben. Wir werden zur hergebrachten Form zurückkehren mit leisem Mitsingen und Mitbeten oder auch nur dem andächtigen Lauschen der Melodie.

Hoffen wir, dass wir in absehbarer Zeit zurückkehren können zu der uns wichtigen Form des Miteinanders: gemeinsames Singen und Beten, Bekennen unseres Glaubens – mit Herz und Mund und aus tiefster Seele und Kehle.

Veronika Conz

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