In vielen Bereichen der Kultur, der Bildung, des öffentlichen und des religiösen Lebens werden die Einschränkungen vorsichtig gelockert. Die Erfahrungen der letzten Tage zeigen, dass mit größeren Versammlungen weiterhin ein Risiko der Ansteckung verbunden ist. Zugleich erleben wir, dass sehr viele Menschen darauf warten, sich wieder in der Gemeinschaft der Kirche begegnen zu können und dadurch persönliche und geistliche Stärkung zu erfahren.

Die evangelische Kirche hat seit Anfang der Corona-Pandemie deutlich gemacht, dass sie dazu beitragen will, dass das Virus sich nicht weiter ausbreitet, damit keine Menschenleben gefährdet werden. Deshalb werden auch weiterhin öffentliche Angebote in den verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern sich nicht nur an den staatlichen Vorgaben orientieren, sondern nach einem der jeweiligen Situation angemessenen Schutzkonzept durchgeführt werden.

Die entscheidenden sechs Parameter des Schutzes sind:

  • der Abstand,

  • die räumlichen Bedingungen,

  • der Mund-Nase-Schutz,

  • die Hygienevorschriften,

  • die Nachverfolgung der Infektionsketten,

  • die verantwortliche Person.

Das heißt konkret:

  1. Bei der Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen bzw. Gruppen und Kreisen sind die Zielgruppen sowie die Dauer der Veranstaltung in den Blick zu nehmen.

  2. In der Regel ist ein Abstand von 2 m einzuhalten. Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, unterliegen dieser Abstandsregel nicht.

  3. Daraus ergibt sich für jeden Raum eine Höchstzahl von Teilnehmenden; für die spezi- fische Anwendung ist die Größe und Höhe des Raumes und die Form der Nutzung zu berücksichtigen. Räume sind so vorzubereiten, dass durch die Bestuhlung der not- wendige Abstand angezeigt wird.

    Auch im Freien sind entsprechende Regelungen zu treffen.

  4. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sollten nicht länger als 60 Minuten dauern. Alle 30 Minuten ist der Raum gut zu durchlüften.

  5. Vor Beginn von Veranstaltungen wird auf die Hygienevorschriften und Schutzkonzepte hingewiesen. Es stehen Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung.

  6. Die Türen und alle Gegenstände und Flächen, die in Kontakt zu Personen kommen, werden vor und nach jeder Veranstaltung gründlich gereinigt; ebenso die sanitären Anlagen.

  7. Die Teilnehmenden und die Veranstaltenden tragen beim Hinein- und Hinausgehen einen Mund-Nasen-Schutz.

  8. Auf Gesang wird wegen der erhöhten Infektionsgefahr verzichtet; diese Vorgabe wird bis zum 1. Juli und dann regelmäßig unter infektiologischen Gesichtspunkten überprüft.

  9. In Gruppen und Kreisen wird auf Essen und Trinken verzichtet (sonst gelten die Rege- lungen für Restaurants).

  10. Werden zu dem Angebot viele Teilnehmende erwartet, die nicht bekannt sind, ist die Notwendigkeit einer Liste zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten zu prüfen; die entsprechenden datenschutzrechtlichen Vorgaben sind zu beachten.

  11. Bei kirchlichen Veranstaltungen ist eine verantwortliche Person zu benennen, die über das Schutzkonzept und seine Umsetzung bzw. über besondere Vorkommnisse Auskunft geben kann.

Wir werden im KIrchengemeinderat beraten, inwiefern wir diese Bedingungen erfüllen können.

Anschrift

Evangelisches Pfarramt Radolfzell
Brühlstr. 3
78315 Radolfzell

Tel. 07732-2014
Fax 07732-2461

christuskirche.radolfzell
@kbz.ekiba.de

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